Kapitel II: Olympus Mons

Die Siedlung Remuri war abgesehen von den Schäden die der Einsturz der Kuppel verursacht hatte, in erstaunlich gutem Zustand. Dies war allerdings zu erwarten gewesen. Der Krater des Olympus Mons lag so hoch, dass hier bereits ein Vakuum herrschte, das fast an das des Weltraums heranreichte. Entsprechend fehlten auch Erosion und andere Wettereinflüsse, die die Kolonie weiter hätten schädigen können.
Der Zusammenbruch der Kuppel ging wahrscheinlich auf Materialermüdung zurück, hier war seit einigen Tausend Jahren nichts instand gesetzt worden.
Unter gewöhnlichen Umständen hätten die automatischen Systeme jede potentielle Gefahrenquelle beseitigt. In Vorbereitung der Großen Flucht hatten die Vorfahren der Wanderer allerdings alles ihnen nützliche demontiert und mit auf ihre Reise zu Zielen fernab der Planeten des Sonnensystems genommen. Dazu gehörten auch sämtlich Wartungssysteme und Energiequellen dieser Siedlung im großen Krater des Olympus Mons.
Die von der Ern Mashac losgeschickte Sonde bahnte sich nun einen Weg durch die Kuppeltrümmer unterhalb des Lochs, durch das sie eingeflogen war und hielt auf den östlich gelegenen zentralen Plaza zu. Die sensiblen Kameras, Radar und weitere Sensoren übertrugen ein sehr genaues Bild an die im Orbit gebannt auf die Holodarstellung starrenden Expeditionsteilnehmer.


(TBC)



Kapitel II: Olympus Mons

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