Steampunk Expeditionen

Expeditionstagebuch des

Zeppelins LZ-X1 Württemberg

Kapitän Albrecht von Kober 

Dies ist die Geschichte des kaiserlichen experimentalen Langstreckenzeppelins LZ-X1 Württemberg und seiner Besatzung, angeführt von Kapitän Albrecht von Kober.
Die Württemberg trägt ihren Namen als Ehrung des Königreichs Württemberg, seiner Majestät König Karl II von Württemberg und seines bekannten Bürgers, dem Erfinder des Luftschiffes, Ferdinand Graf von Zeppelin.

Besatzung:

Offiziere:

Kapitän Albrecht von Kober, Expeditionsleiter
Kapitänleutnant Karl Vogel, Erster Offizier
Leutnant Eduard Gruson, Ingenieur
Leutnant Ferdinand Richnow, Navigator
Doktor Georg Hartmann, Bordarzt
Fähnrich Hein Gustavson, Zweiter Navigator.

Unteroffiziere:

Obermaat Richard Dustermann. Maschinist
Obermaat Franz Paape, Sanitäter
Obermaat Hugo Schmied, Maschinist
Obermaat Gustav Schneider, Intendant
Obermaat Peter Stark, Maschinist
Obermaat Wenzel Patschkowski, Koch
Maat Heinz Lederer, Maschinist
Maat Wilhelm Lohmann, Maschinist
Maat Ludwig Obermooser, Maschinist
Maat Moritz Wachter, Koch

Zusätzliche Besatzung ab dem 4. Mai (Kanoniere)

Leutnant Friedmann Hauser
Obermaat Giselherr Witmann
Matrose Kurt Bäumer
Matrose Paul Sachs
Matrose Gerhard Spitz
Matrose Ottokar Teufel
Matrose Ruprecht Zimmermann




Technische Daten:

Dimensionen:

Länge: 131 m
Rumpfdurchmesser (maximal):  21,3 m

Antrieb:

Vier dampfgetriebene Schraubenpropeller. Die Dampfmaschinen verfügen über experimentelle Abbe-Kompressoren zur Verbesserung der Leistung.
Zusätzlich verfügt die Württemberg über zwei Dynamomaschinen mit teslaschen Konvertoren für den Notbetrieb bei Brennstoffmangel.
Die Befeuerung der Maschinen erfolgt über automatisierte kruppsche Multibrenner.

 

Die Württemberg in der Zeppelinwerft am Bodensee, einige Wochen nach Baubeginn:

Baubeginn

Die Württemberg kurz vor der Fertigstellung:

In_der_Werft





Die Württemberg kurz nach ihrem Start zum Jungfernflug von der Zeppelinwerft am Bodensee:

Luftschiff Württemberg




Die erste Expedition:
Zum Pol der Unzugänglichkeit im stillen Ozean
48° 50' S, 123° 20' W

1. April, 8:00

Wir starten bei leichtem Westwind und Bodennebel, bejubelt von den Arbeitern der Werft, unser Ziel ist der ferne Stille Ozean und dort ein Ort, der von keinem Land, sei es Festland oder Insel, dieser Welt einfach zu erreichen ist.
Wir sind guten Mutes unser Ziel sicher zu erreichen. Die ersten Etappen unserer Reise führen uns zu Freunden des Kaiserreichs und wir freuen uns auf unseren ersten offiziellen Besuch in Wien, wir werden bereits morgen dort ankommen.


Die Württemberg über Wien:

Anflug auf Wien

 
4. April

Nach jubelndem Wilkommen durch die Bürger Wiens am großen Flugfeld hatten wir die Ehre, von ihren kaiserlichen Majestät Franz Joseph I und Elisabeth Amalie Eugenie empfangen zu werden. Seine Kaiserliche Majestät zeigte sich an den technischen Details unseres Wunderwerks des Dampfzeitalters sehr interessiert und ich hatte das große Vergnügen, seiner kaiserlichen Majestät persönlich eine Führung durch die Württemberg zu geben.
Nach einer äußerst angenehmen Nacht im schönen Wien brachen wir gen Osten auf. Unser nächster Besuch gilt dem alten Mann am Bosporus, in vier Tagen werden wir in Istanbul sein, wo Baron von Ledow, militärischer Gesandter des Kaiserreichs am Hof Yussuf Izzeddins bereits die Ankunft seines Neffen, unseres Navigators, erwartet.



Auf dem Flug nach Istanbul, die Württemberg über Ploieşti:

Luftschiff Württemberg über Ploieşti


10. April

Der Aufenthalt in Istanbul war angenehm aber ohne besondere Vorkommnisse. Sultan Yussuf befindet sich noch auf Besuch in den Vereinigten Staaten von Amerika und sein Vesir Suleiman Pasha überlies nach einer herzlichen aber formellen und kurzen Begrüßung alles Weitere Baron von Ledow. Seine Exzellens war äußerst  an der Württemberg interessiert und noch erfreuter, seinen Neffen, unseren Navigator Leutnant Richnow, zu sehen. Offenbar waren seit ihrem letzten Zusammentreffen über zehn Jahre vergangen.
Die Mannschaft und auch ich sind im übrigen hoch erfreut über verschiedene Geschenke, die der Sultan und Baron von Ledow uns zur wahrhaftigen Versüßung unserer Reise gemacht haben. Bordintendant Obermaat Schneider,  hat mehrere Kisten Zigarren, kandierte Früchte und auch frisches Obst und Käse erhalten, was von allen Mitgliedern der Mannschaft sehr begrüßt wurde.
Gegenwärtig befinden wir uns auf dem Flug nach Basra,  die Flugetappen werden von nun an kontinuierlich länger, da das Land unter uns immer wilder wird, je weiter wir uns von den Zentren der Zivilisation entfernen.
In Basra werden wir einen längeren Halt an der kaiserlichen Expeditionsstation Orientis haben, um die Württemberg nochmals auf die kommenden Ozeanüberquerungen vorzubereiten.
Ich rechne damit, in sieben Tagen in Basra zu sein.


12. April

Es gibt nur wenig zu berichten. Wir kreuzen weiter mit niedriger Geschwindigkeit über dem östlichen Kleinasien mit Kurs auf den Irak. 


14. April

Wir gerieten gestern gegen neun Uhr in eine Sturmfront. Die heftigen Winde schüttelten die Württemberg so sehr, dass ich den Befehl gab, Höhe zu gewinnen um über die Wolken zu kommen. Die elektische Spannung innerhalb der Gewitterwolken gab uns allerdings die Gelegenheit, den teslaschen Blitzfänger zu erproben, die mit seiner Hilfe eingefangene elektrische Energie wird uns später von Nutzen sein, wenn wir über dem Stillen Ozean Treibstoffmängel haben sollten. Nachdem wir die Wolkendecke durchdrungen hatten bot sich uns ein Anblick, den ich nie vergessen werde. Die Wolkendecke unter uns war ein einziges silbernes Meer durchbrochen von goldenem Sonnenlicht und einzelnen Regenbögen.
Ingenieur  Gruson informierte mich später über die Leistungsfähigkeit unserer neuen Abbe-Kompressoren während des Höhenfluges. Wie sich zeigte, sind die Kompressoren bei extremer Höhenluft weniger leistungsstark als gewöhnlich. Da ich allerdings nicht davon ausgehe, sehr lange in extremer Höhe fliegen zu müssen, wird dies auf den Verlauf der Expedition kaum Auswirkungen haben.
Inzwischen haben wir die Sturmwolken hinter uns gelassen uns sind auf normale Flughöhe zurückgekehrt.


15. April

Unter uns Wüste und Ödnis. Oasen blitzen darin wie Juwelen in einem Meer aus Staub. Kaum zu glauben, dass jetzt vielleicht in Stuttgart gerade Schnee fällt während hier selbst die Luft in der Höhe so warm ist, dass die Besatzung auf das Tragen ihrer Lederkappen verzichtet. Irgendwo unter uns versteckt der Sand die Ruinen Babylons. Vielleicht werden wir ein andermal zurückkommen und ihnen einen Besuch abstatten, doch das Ziel dieser Expedition ist der landfernste Punkt der Erde.


17. April

Wir sind sicher und unter goßem Hurra der Garnison an der Expeditionsstation angekommen.  Ingenieur Gruson wird sich morgen mit seinen Maschinisten und den Ingenieuren der Station daran machen, die Württemberg auf die bevorstehende Ozeanüberquerung vorzubereiten. Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass Oberst Stauff, der Kommandant der Station, Gäste aus dem Empire, und noch dazu Zivilisten, hat.
Wie mir Stauffs Adjutant berichtete, handelt es sich um einen Doktor Wentworth, Mitglied der Geographischen Gesellschaft, und dessen Familie. Stauff und er haben sich in ihrer Jugend in Afrika kennengelernt. Weiter wurde mir berichtet, dass auch höchst exotischer Besuch aus dem fernen Japan erwartet wird. Das japanische Schlachtschiff Fuji unter Kapitän Saito kreuzt gerade im Persischen Golf und wird morgen Basra erreichen.
Ich habe mir erlaubt, einen Teil der Geschenke des Sultans für das Banquett morgen Abend zur Verfügung zu stellen.


19. April

Welch denkwürdiger Tag sich gestern entfaltete, ich bin verblüfft. Zunächst landete im frühen Morgengrauen der kaiserliche
Kurierzeppelin  Husum aus Berlin und überbrachte noch einige zusätzliche Gerätschaften, die uns während unseres Fluges von Nutzen sein werden. Ich bin höchst gespannt, welches Wunderwerk der Moderne die Ingenieure bei Zeiss sich haben einfallen lassen. Leutnant Gruson war sehr aufgeregt, als er die Seriennummern auf den Kisten sah, die die Besatzung der Husum entlud.

Gegen 11 Uhr legte die Fuji in Basra an, ein wirklich beeindruckendes Schiff, dass die Engländer da für den Kaiser von Japan gebaut haben.

Fuji senkan im Hafen von Basra:

Schlachtschiff Fuji


Kapitän Saito spricht passables Englisch und hat einen Übersetzer dabei, was allerdings nicht nötig gewesen wäre. Ich war äußerst erstaunt, als ihn Oberst Stauff ebenso wie Doktor Wentworth auf Japanisch begrüßten und auch noch die folgende Besichtigung des Stützpunkts auf Japanisch durchführten.
Gegen Mittag beriet ich mit Leutnant Gruson, Kapitänleutnant Vogel und Obermaat Dustermann, wie lange die Modifikationen an der Württemberg dauern würden und wie die aus Berlin gelieferten Maschinen und Geräte am effektivsten eingebaut werden könnten und sollten.
Um 18 Uhr gab es einen Empfang zu Ehren unserer japanischen Gäste. Kapitän Saito ist von der Nützlichkeit von Zeppelinen überzeugt und bat uns, sofern dies sich einrichten lässt und seine Majestät Kaiser Wilhelm II zustimmt, auf der Rückreise vom Pol der Unzugänglichkeit Japan zu besuchen und unser technisches Wunderwerk seiner Majestät Mutushito vorzustellen.
Das Essen war exotisch und vorzüglich und ich hatte das ausgesprochene Vergnügen einige Worte mit Miss Gwendolen Wentworth wechseln zu können.


20. April

10:30
Wir haben mit den ersten Modifikationen an der Württemberg begonnen. Da wir uns in Zukunft über weniger zivilisiertem oder gar gänzlich wildem Gebiete aufhalten werden, wird die Bewaffnung der Württemberg verbessert. Ebenso wird sie die Fähigkeit erhalten, auf dem Wasser landen zu können.
Leutnant Gruson hat mich über eine Möglichkeit informiert, die Abbe-Kompressoren leistungsfähiger zu machen und damit die Reichweite der Württemberg zu erhöhen. Ich habe den von ihm vorgeschlagenen Modifikationen zugestimmt. Sobald diese beendet sind, werden wir einen Probeflug durchführen, der zeigen wird, ob sich die Leistung der Kompressoren tatsächlich verbessert hat.

12:47
Doktor Wentworth hat mich soeben für 17 Uhr zum Tee eingeladen.



21. April

Wir erhielten heute Morgen ein Telegramm aus Istanbul. Der Gesandte der Vereinigten Staaten von Amerika, Dr. P. Allen Waite und seine Frau sind von einer Gruppe Briganten, Räubern und Halsabschneidern entführt worden, als Dr. Waite in den Ruinen von Ur nach Artefakten suchte.
In diesem Moment wird die Württemberg mit allem Notwendigen beladen und 20 Soldaten der Garnison sowie 10 japanischen Soldaten unter Führung von Leutnant Ikari gehen an Bord, um uns später bei der Suche nach Dr. Waite und seiner Frau zu unterstützen.
Die Husum wird ebenfalls für diesen Einsatz abkomandiert und wird uns ebenso wie die USS San Andreas im Luftraum über Ur treffen.


Kurierzeppelin LZ-K130 Husum:

LZ - K130 Husum



22. April

Sind mit Husum und San Andreas zusammengetroffen und in den Ruinen von Ur gelandet, um Truppen abzusetzen. Ich werde
die kaiserliche Suchmannschaft anführen. Captain Peabody ist mit seinen Marineinfanteristen bereits ausgeschwärmt.
Ich habe Befehl gegeben, nach dem Absetzen der Infanterie wieder aufzusteigen und unsere Rückkehr abzuwarten. Sollte sich innerhalb eines Tages niemand von uns zeigen, ist die Expeditionsstation zu alarmieren.
Wir hatten beim Anflug auf Ur eine kleine, aus Ur kommende, Karawane ausgemacht. Die Husum ist in ihrer Nähe unter Feuerschutz der Württemberg un der San Andreas gelandet.  Es fanden sich dort allerdings nur Einheimische, die Ziegel aus Ur geholt hatten. Auch wurde kein auf Ausländer hindeutender Schmuck oder andere Gegenstände dort gefunden.

Die USS San Andreas, aufgenommen durch die Beobachtungskamera:

USS San Andreas

Anflug auf die Ruinen von Ur:

Ruinen von Ur#

23. April 

Wir haben einen Großteil der Ruinen abgesucht, bisher ohne Erfolg. Ein Zeppelin kreist ständig über den Ruinen, soweit wir wissen hat niemand die Ruinenstadt verlassen.


24. April

Ein Trupp der amerikanischen Marineinfanteristen hat einen Zugang zu Gewölben unter dern Ruinen gefunden. Peabody und ich werden mit jeweils 10 Mann hinuntergehen, Leutnant Ikari folgt uns mit seiner gesamten Abteilung.
Diese Gewölbe sind ein ideales Versteck für Räuberbanden.


26. April

Wir haben Dr. Waite, seine Frau und noch einige seiner Helfer aus der Gewalt der Wüstenräuber befreien können. Er befindet sich inzwischen an Bord der San Andreas. Die Husum und wir haben Kurs zur Station Orientis gesetzt.
Die Katakomben unter Ur sind immens und wir haben fast den ganzen gestrigen Tag und heute bis zum frühen Vormittag gesucht. Hätten die Soldaten von der San Andreas nicht zufällig eine Gestalt mit Laterne gesehen, die in arabische Gewänder gekleidet war, würden wir vielleicht jetzt noch suchen.
Diese Katakomben lohnen sicherlich eine intensivere Untersuchung zu einem späteren Zeitpunkt und ich werde dem Lehrstuhl für Archäologie in Stuttgart oder Heidelberg einen Detaillierten Bericht über diese Katakomben zukommen lassen.
Captain Peabody und ich haben außerdem jeweils einen Gefangenen an Bord. Ich habe in meinem Leben noch nie solch unzivilisierte, barbarische, inzüchtige und deformierte Menschen gesehen wie diese Wüstennomaden.
Offenbar hatte Dr. Waite bei seinen Ausgrabungen ein Heiligtum dieser abergläubischen Heiden entdeckt, was ihren Zorn erregte.
Zu unserem Glück waren diese Halsabschneider nicht auf die Feuerkraft unserer modernen Infanterie vorbereitet, weshalb die Befreiung auch ohne Verluste auf unserer Seite gelang.
Doch die Art, wie diese Stammeskrieger kämpften wird mich noch lange beschäftigen. Sie ließen nicht ab, auch wenn man schon fünf Kugeln in ihre Brust geschossen hatte. Nur ein direkter Schuß ins Herz oder den Kopf konnte sie aufhalten und der Gefreite Obermüller wurde gar von drei dieser Bestien gebissen. Doktor Hartmann sieht nach ihm, nicht daß diese Wilden die Tollwut oder eine andere Krankheit hatten.
Hartmann ist der Meinung, sie hätten sich auf den Kampf durch die Einnahme von Opium, Haschisch oder anderen Drogen vorbereitet, was sie schmerzunempfindlich machte.
Zumindest ist diese Episode glücklich zu Ende gegangen und vielleicht kann der Gefangene uns mehr erzählen, wenn die Drogen nachgelassen haben und er mehr von sich geben kann, als diese beunruhigend tierischen Laute. Ich habe Hartmann angewiesen, ihn zu betäuben. In seinem jetztigen Zustand im Wahn von Opium oder was es sein mag, stellt er eine Gefahr für  uns dar.

Eine Photographie des von Dr. Waite gefundenen und von den Räubern verteidigten Götzenbildes:

Pazuzu




27. April

Sind zurück in Orientis, die Umbauten an der Württemberg haben nun in vollem Umfange begonnen. In der Spitze der Hülle und hinter der Gondel wird jeweils ein Turm für die neuesten Erfindungen von Zeis installiert, außerdem werden verbesserte Komponenten für die Kompressoren und die Turbinen eingebaut, die eine weit höhere Normal- und Höchstgeschwindigkeit der Württemberg zulassen. Eine höhrere Geschwindigkeit ist ein sehr reizvoller Gedanke, zumal wir bisher noch nie selbst mit der jetzigen Höchstgeschwindigkeit gekreuzt sind.
Für die Zeisstürme werden wir außerdem jeweils drei Kanoniere mit an Bord nehmen, die wahrscheinlich in einer Woche mit einem weiteren Zeppelin hier eintreffen werden.


28. April

Umbauten und Verbesserungen gehen voran, allerdings ist die Württemberg die nächsten drei Tage nicht flugfähig. Die Fuji wird uns am späteren Nachmittag verlassen, vorher werde ich die Gelegenheit nutzen und mich bei Kapitän Saito und Leutnant Ikari für ihre Unterstützung bei der Suche nach Doktor Waite bedanken. Doktor Wentworth hat sich freundlicher Weise bereit erklärt, mich zu begleiten und mir bei Sprachschwierigkeiten zu helfen.


29. April

Hatte gestern erneut das Vergnügen, mit Doktor Wentworth, seiner Frau und seiner Tochter Nachmittagstee zu trinken. Zum einen hilft mir dies, meine seit der Schulzeit ungenutzten Englischkenntnisse aufzufrischen, zum anderen empfinde ich Miss Wentworth Gesellschaft als ausgesprochen angenehm und kurzweilig.
Die Hydraulik der Zeisstürme erweißt sich als komplizierter als erwartet und ihr Einbau und anschließende Überprüfung wird mehr Zeit in Anspruch nehmen, als gedacht. Dustermann ist allerdings dafür als wahrer Zauberer was "seine" Abbe-Kompressoren angeht. Ein Kompressor ist bereits vollständig umgerüstet und zeigt einen erstaunlichen Anstieg der Leistung.


30. April

Gruson hat mich gestern Abend auf eien Entdeckung Dustermanns hingwiesen, die sich für unsere Expedition als äußerst hilfreich erweisen könnte, falls die gemachte Beobachtung stimmt. Offenbar produzieren die Abbe-Kompressoren als Nebenprodukt ein als Auftriebmittel ausgezeichnet geeignetes Aether-Nitrogenium-Gemisch. Sollte dies stimmen und wir dieses in die Gaszellen einleiten können, was Gruson nicht für schwierig hält, würde das den durch die Gaszylinder erzielten Auftrieb beträchtlich erhöhen und sowohl unsere Reise beschleunigen als auch die Möglichkeit zusätzlicher Ladekapazität eröffnen.
Wahrlich, dies ist ein Zeitalter des technischen Fortschritts. Nicht einmal der Himmel ist mehr eine Grenze.
Ich muss dies sofort Miss Gwendolen berichten, ich hoffe, sie teilt meine Begeisterung.


1. Mai

Wir bereiten einen Ballon vor, mit dem wir die Eigenschaften des AeN testen wollen. Die Umbauten an der Württemberg gehen weiter vorran.


2. Mai

Der Ballon wird morgen einsatzbereit sein, die ganze Besatzung ist schon sehr aufgeregt. Sollte sich alles so erweisen wie angenommen, werde ich allen Mitgliedern der Besatzung zur Feier unseres Erfolges eine der hervorragenden türkischen Zigarren spendieren, die uns Sultan Yussuf zum Geschenk gemacht hat.


3. Mai

Hurra! Alles lief genau wie von Ingeneur Gruson geplant. Der Ballon zeigte eine fast 10% höhere Tragleistung als ein mit Helium befüllter Ballon. Ganz ausgezeichnet. Eine Entdeckung wie diese ist es wert, gefeiert zu werden.

Zu meinem Bedauern hat mich Dr. Wentworth davon unterrichtet, daß er mit seiner Familie in den nächsten Tagen abreisen wird. Die Yacht seines Freundes Edward Lord Shrewsbury wird im Laufe der nächsten Woche hier eintreffen und ihn, seine Frau und Gwendolen nach Maskat zu bringen. Dort warte dann ein Luftschiff der Brtischen Indienflotte zum Flug nach Kalkutta auf sie.
Wären die Umbauten an der Württemberg nicht so umfangreich, würde ich selbst den guten Doktor und seine Familie nach Kalkutta bringen.


4. Mai

Alle Kompressoren sind umgerüstet und funktionieren ausgezeichnet. Maat Dustermann kann sich ab jetzt darauf konzentrieren, die übrigen Maschinisten und Ingeneur Gruson beim Einbau der Zeisstürme zu unterstützen.
Die Aschaffenburg ist eingetroffen und hat uns unsere Kanoniere gebracht. Alles erfahrene Soldaten des 7. Zeppelin Artillerieregiments aus Kehl. Ich bin hocherfreut. Offenbar hat unsere Expedition genügend Bedeutung um den Generalstab zur Zuteilung solch hervorragender Männer zu bewegen. Besonders erfreut bin ich über die Anwesenheit von Leutnant Hauser, ich habe schon von ihm gehört, er ist sowohl ein ausgezeichneter Ingeneur als auch ein vortrefflicher Schütze.


5. Mai

Doktor Wentworth war gerade hier, um mir mitzuteilen, daß sich seine Tochter sehr freuen würde, wenn ich sie heute Abend bei einem kleinen Spaziergang begleiten würde. Außerdem fügte er nachdrücklich hinzu, er erwarte von mir, als kaiserlichem Offizier und Gentleman, daß ich diese Situation nicht ausnützen werde.
Ich habe ihm mein Ehrenwort gegeben und freue mich schon auf den heutigen Abend.


6. Mai

Der Abendspaziergang wurde leider durch einen Überfall einer Bande der Wüstenräuber unterbrochen, mit denen wir bereits in Ur zu tun hatten. Es waren jedenfalls die gleichen zerlumpten Bestien wie die, die wir in den Katakomben fanden und ebenso wie jene kämpften sie wie Tiere und waren nicht auf Gegner mit modernen Waffen vorbereitet.
Nachdem ich Gwendolen in Sicherheit gebracht hatte, versprach sie mir, den Spaziergang am heutigen Abend zu wiederholen.
Der Gefangene aus Ur hat sich währen des Überfalls wie ein tollwütiger Hund aufgeführt, wie mir Leutnat Schwarz aus der Garnison berichtete. Was ist das nur für ein Stamm, mit dem wir es hier zu tun haben? Ich habe schon einige Geschichten über die Beduinen gehört, doch war keine dabei, die sie als solche Unholde darstellte. Mahmud, Oberst Stauffs Übersetzer, deutet nur halb im Spaß Geschichten von in der Wüste lebenden Teufelsanbetern an, mit denen hier ungezogene Kinder erschreckt werden.
Haben wir es hier mit dem Stamm zu tun, auf den diese Schauergeschichten zurückgehen?

7. Mai

Der Zeissturm am hinteren Ende der Gondel ist fertig. Hydraulik und elektrische Leitungen funktionieren tadellos. Die AeN-Leitungen sind fast vollständig verlegt, der Einbau der Bugkuppel hat begonnen. Wenn alles wie geplant von statten geht, werden wir in wenigen Tagen zu einem ersten Probeflug mit den neuen Apparaturen und Maschinen starten.

Der gestrige Abend wird mir lange in Erinnerung bleiben.



8. Mai

Dustermann hat sich beim Einbau der Bugkuppel verletzt und wird einige Tage im Lazarett verbringen. Er wird außerdem seine linke Hand mindestens eine Woche nicht benutzen können. Da uns seine Hilfe nun vorrübergehend fehlt, werden sich die Umrüst- und Umbaumaßnahmen wahrscheinlich ein oder zwei Tage länger dauern.
Lord Shrewsburys Yacht ist eingetroffen, es heißt nun Abschied nehmen.


9. Mai

Sie hat mir zum Abschied einen Umschlag mit einer Locke geschenkt.


10. Mai

Wir haben Schwierigkeiten mit der Stabilität der Geschützaufhängung in der Bugkuppel. Die weiteren Umbauarbeiten werden wahrscheinlich für einige Tage ruhen müssen, da die Meteorologenstation heute Nachmittag oder Abend einen Sandsturm vorhergesagt.


13. Mai

Schon drei Tage Sturm.
Alles Leben ist zum erliegen gekommen, erstickt in Sand und Staub. Zumindest haben wir Masken, da können wir immerhin  von einem Gebäude ins andere. Gwendolen wird jetzt schon in Maskat sein, vielleicht auch auf dem Flug nach Kalkutta.


14. Mai

Der Sturm ebbte letzte Nacht ab und wir haben uns daran gemacht, die Württemberg so schnell wie möglich einsatzbereit zu bekommen, um wenigstens einen Teil der verlorenen Zeit wieder wett zu machen.


17. Mai

Drei anstrengende Tage liegen hinter uns, doch ist es jetzt vollbracht. Die Württemberg wird morgen um sechs Uhr mit Kurs auf den indischen Ozean starten. Nun wird sich zeigen, ob die Reichweite tatsächlich so erhöht ist, wie wir denken. Ich habe das Hauptquartier in Berlin davon in Kenntnis gesetzt, dass ich beabsichtige, ohne Zwischenlandung nach  Palau zu fliegen.
Von dort geht es zu den Britischen Pitcairns und von dort zum Pol der Unzugänglichkeit.
Ich rechne mit einer Flugdauer von  sieben Tagen bis wir in Palau sind, falls die neuen Maschinen laufen wie von Gruson und Dusterman vorhergesagt.



18. Mai

Wir sind bei exzellentem Wetter gestartet und alle Maschinen laufen wie geplant. Dampfdruck und Leistung sind laut Gruson stabil. Die Besatzung ist bei bester Laune, Moral ist sehr gut. Wir werden morgen Indien gegen Abend die indische Küste erreichen und auf Panjim zusteuern, wo wir die Britisch-Indische Admiralität um Überflugrechte ersuchen werden. Da seine Majestät Kaiser Friedrich II beste Beziehungen zum Empire pflegt, rechne ich nicht mit Schwierigkeiten.
Ich genieße die Seeluft. Hier gehört ein Zeppelin hin, hier spüre ich die Verwandschaft zwischen dem Luftschiff und den Schiffen, wie sie unsere Väter und Großväter und all unsere Vorfahren kannten. Hier trifft sich Fortschritt und Vergangenheit.


20. Mai

Nach kurzem Zwischenhalt überfliegen wir nun Indien mit Kurs auf die Nikobaren. Wir haben weiterhin exzellentes Wetter und gute Sicht, was der Mannschaft die Gelegenheit gibt, den Ausblick auf die exotische Landschaft Indiens zu genießen.


Unter uns, Indien:

Über Indien





21. Mai

Wir sind nur knapp einem sommerlichem Gewittertsurm entgangen. Das AeN-Gemisch erlaubt es uns glücklicherweise, höher hinauf zu fliegen, als dies ursprünglich möglich war. Dies hat zur Folge, dass es sehr schnell relativ kalt an Bord wird, vor allen Dingen auf der Brücke. Lediglich der sonst so stickige und heiße Generatorenraum ist dann ein angenehm warmer Aufenthaltsort. Außerdem ist die extreme Höhenluft sehr dünn. Wir hatten dadurch Gelegenheit die speziell für solche Gelegenheiten konzipierten Atemgeräte einzusetzen. diese funktionierten tadellos..
Inzwischen haben wir den Sturm bereits hinter uns gelassen und überfliegen die Nikobaren.

Nikobaren



22. Mai

In der Nacht überflogen wir Siam und befinden uns nun über dem Golf von Siam. Ich verbringe vermehrt nachts Zeit auf der Brücke. Die Sterne über dem Ozean sind ein wahrhaft erhebender Anblick und ich fiebere der kommenden herausforderung entgegen, fast zwei Wochen über dem Ozean zu verbringen, ohne wirkliche Landmassen unter uns.


23. Mai

Wurden heute im Morgengrauen von zwei kleineren Luftschiffen unbekannter Herkunft angegriffen. Zuerst kam eines heran und morsten in recht schlechtem Englisch, es bräuchte technische Hilfe. Ich befahl meiner Mannschaft, wachsam zu bleiben, da der Teil der Erde, den wir gerade überqueren noch wild und unzivilisiert ist, ließ aber denoch das kleine Luftschiff herankommen.
Kurze Zeit später tauchte aus einer unter uns liegenden Nebelbank ein zweites Schiff auf und steuerte mit sehr hoher Geschwindigkeit auf uns zu, während das erste das Feuer auf uns eröffnete.
Die ersten Schüsse verfehlten uns, dann erhielten wir einen Treffer in die vierte Kammer der Hülle, es ist aber nur ein Riss im Material und einige Geschoßsplitter stecken im Aluminiumgerippe des Gasraums. Dies ist allerdings kein Schaden, den wir nicht innerhalb weniger Stunden reparieren können.  Zu diesem Zeitpunkt hatten wir unsererseits allerdings das Feuer bereits erwiedert und wir schossen das zweite Luftschiff ab, während das erste einen direkten Treffer aus unserem Buggeschütz in die Gondel bekam und daraufhin abdrehte.
Wahrscheinlich waren diese Piraten bisher nur leicht bewaffnete Transportluftschiffe oder Luftyachten gewohnt. Da die Württemberg kleiner ist, als ein kaiserlicher, britischer oder französischer Kriegszeppelin, hatten sie wohl nicht mit der von uns gezeigten Gegenwehr gerechnet.
Da die Württemberg kein ausgesprochener Kriegszeppelin ist, verzichtete ich darauf, die Verfolgung aufzunehmen. Ich werde statt dessen den kaiserlichen Posten auf Palau informieren. Unser Veband im Stillen Ozean und die Briten können dann gezielt nach Piratennestern suchen. Ich habe zu diesem Zweck die genaue Position unseres Kampfes feststellen lassen und Ingeneur Gruson hat eine Schätzung über die Reichweite der beiden Luftschiffe angestellt. Daraus können wir zumindest annährend schließen, woher sie gekommen sein mögen.


24. Mai

Unter uns Ozean. Das Wetter ist ausgezeichnet, haben leichten Rückenwind und die Maschinen laufen auch bei höheren Geschwindigkeiten regelmäßig und Störungsfrei. Sollten morgen gegen 10:00 Palau erreichen.


25. Mai

Sind sicher auf Palau angekommen. Werde hier unsere Vorräte an Treibstoff und Lebensmitteln  auffrischen, nur um sicher zu gehen. Außerdem werden wir zwei Tage rasten und diese paradiesische Insel genießen, bevor wir dem Höhepunkt unserer Reise zusteuern.
Habe Kapitän Opitz über den Zwischenfall  vor zwei Tagwen informiert. Alles weitere übernimmt unser Stiller Ozean Geschwader wird nun alles weitere übernehmen.

Die Württemberg auf Palau:

Zeppelin LZ-X1 Württemberg auf Palau gelandet



27. Mai

Wir befinden uns nun auf der letzten Etappe zum Pol der Unzugänglichkeit. Nach unseren neuesten Berechnungen sollten wir, bei durchschnittlich höherer Geschwindigkeit als bisher, in vier Tagen dort sein. Das Wetter ist weiterhin exzellent.


29. Mai

Hatten heute Mittag eine seltsame Begegnung mit einem großen, modernen Luftschiff.
Wir passierten es in ca. 200 m Entfernung und morsten Grüße, wurden aber ignoriert.

Zeppelin Innsmouth

Mir ist völlig schleierhaft, was die Flagge am Heck zu bedeuten hat.

Cthulhu Banner

Sie zeigt eine humanoid-drachenartige Gestallt mit dem Kopf eines Tintenfisches. Sehr befremdlich.
Abgesehen von dieser Begegnung geht die Expedition aber ohne Schwierigkeiten voran.


30. Mai

Weiterhin gutes Wetter, morgen erreichen wir das Ziel unserer Expedition.


31. Mai

Hurra! Hurra! Hurra! Wir haben um 13:37 und 42 Sekunden den Pol der Unzugänglichkeit überflogen. Ich habe angeordnet, hier eine Stunde zu Kreisen, während es für alle Besatzungsmitglieder zur Feier des Tages Cognac und Zigarren gab.
Inzwischen befinden wir uns wieder auf dem Rückflug nach Palau.
Die Stimmung an Bord ist ausgezeichnet und das Wetter tut das seinige um diese Phase der Expedition beinahe wie eine Sonntagsfrische erscheinen zu lassen.
Lang lebe Kaiser Friedrich!


1. Juni

Sind auf dem Rückflug nach Palau. Wetter und Stimmung an Bord weiterhin ausgezeichnet.


3. Juni

Ein Hoch auf die Erungenschaften des Dampfzeitalters und meine Mannschaft. Wir gerieten gestern Nacht überraschend in einen Sturm über dem offenen Pazifik. Heftige Turbulenzen und dichter Regen machten uns schwer zu schaffen, indem sie vor allem die Orientierung erschwerten und erst die Flucht in extreme Höhen mit der Wolkendecke unter uns ermöglichte ruhigeren Flug.
Das Verhalten der Mannschat in den schweren Turbulenzen und während zweier Blitzeinschläge in die Württemberg war diszipliniert und vorbildlich. Die Württemberg selbst hat, wenn überhaupt, nur oberflächliche Schäden genommen und die Turbulenzen, Böen und Luftlöcher sonst unbeschadet überstanden.
Wir befinden uns gegenwärtig immernoch in sehr großer Höhe, da der Sturm ebenso wie wir Kurs auf Palau genommen hat und das Sturmgebiet sehr großflächig ist, sodass wir trotz hoher Geschwindigkeit seinen Rand noch nicht erreicht haben.
Laut den Berechnungen Grusons und Dustermann ist unser Brennstoffvorrat aber ausreichend, um direkt nach Indien ohne Zwischenhalt auf Palau weiterzufliegen. Ich werde anordnen, einen Kurs nach Madras zu setzen.
Sobald wir das Sturmgebiet hinter uns gelassen haben, werden wir wieder auf  knapp über Meereshöhe gehen, um uns aufzuwärmen und die Atemgeräte nicht unnötig zu beanspruchen.
Ich beabsichtige jedoch, über dem Golf von Siam auf extreme Flughöhe zu gehen, um ein weiteres Zusammentreffen mit Luftpiraten zu vermeiden.


4. Juni

Die Sturmfront bescherte und kräftigen Rückenwind, wir kommen erheblich schneller voran, als gedacht. Die Abbe-Kompressoren laufen wie geschmiert, obwohl sie genau das nicht sind.


5. Juni

Haben Palau bereits hinter uns gelassen und halten auf Siam zu. Wir fliegen wieder in großer Höhe, unter uns die Wolken des Monsun. Die Mannschaft ist angespannt und erwartet jederzeit ein weiteres Auftauchen der Schiffe, die uns hier am 23. Mai überfallen haben. Die Wache beobachtet die Wolken unter uns und den Horizont. Ich rechne nicht damit, dass sich die Piraten so hoch hinauf wagen.
Sollten sie es denoch tun, stellen sie ein größeres Problem dar. als bisher angenommen, da es sehr moderne Luftschiffe benötigt, um über die Wolkendecke vorzustoßen.


6. Juni

Haben den Golf von Siam ohne Zwischenfälle überflogen, halten Kurs auf Madras.


7. Juni

Sind sicher in Madras gelandet. Die Liegegebühr für Luftschiffe die nicht der Royal Navy angehören sind allerdings immens hoch, sodaß unser Aufenthalt so kurz wie möglich sein wird. Ich werde lediglich unsere Vorräte auffrischen und morgen ein Telegramm zur Station Orientis senden und von unserem Erfolg berichten.


8. Juni

Oberst Stauff hat meiner Besatzung und mir die allerherzlichsten Glückwünsche Ihrer Majestäten Kaiser Friedrich III und König Karl II von Württemberg sowie der gesamten Garnison der Station Orientis übermittelt, meine Brust könnte zerspringen vor Stolz.
Die Mannschaft hat die Glückwünsche mit großem Hurra entgegengenommen und die Stimmung ist besser als je zuvor.
Morgen werden wir nach Orientis weiter fliegen, da Oberst Stauff bereits neue Befehle für uns hat.


11. Juni

Nach kurzem Halt in Orientis befinden wir uns nun auf dem Rückflug nach Berlin. Der Kaiser selbst will uns sehen.



Die zweite Expedition
 
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